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#10
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10--1997 = TSCHECHIEN vs Norwegen--------------17 : 16
...............(ACHIM SORG--Detlev Reinhardt) Handball-Krimi in Berlin: Tschechien krönt sich zum Weltmeister Berlin, Max-Schmeling-Halle – In einem dramatischen Finale, das als eine der größten Abwehrschlachten der Handballgeschichte in die Annalen eingehen wird, hat sich die tschechische Nationalmannschaft unter Trainer Achim Sorg mit 17:16 (8:9) gegen Norwegen durchgesetzt. Taktik-Schach der Trainer-Legenden Das Endspiel stand ganz im Zeichen zweier Trainer-Füchse. Auf der einen Seite Achim Sorg, der sein Team mit einer aggressiven 6:0-Abwehr perfekt auf die skandinavische Angriffsmaschine eingestellt hatte. Auf der anderen Seite der erfahrene Detlev Reinhardt, der mit Norwegen nach 1993 erneut den Greif nach dem Gold wagte. Reinhardt, der bereits 1986 Schweden zur Vizeweltmeisterschaft geführt hatte, setzte auf Tempo und taktische Disziplin, stieß jedoch auf eine tschechische Mauer. Spielverlauf: Dramatik bis zur Schlusssirene Die erste Halbzeit war geprägt von nervösem Beginn und glänzenden Torhüterleistungen. Norwegen lag zur Pause hauchdünn mit 9:8 vorn, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. In der zweiten Hälfte peitschte Achim Sorg seine Männer unermüdlich nach vorne. In der 58. Minute beim Stand von 16:16 hielt die Halle den Atem an: Ein wuchtiger Rückraumwurf schlug unhaltbar im norwegischen Gehäuse ein – die Führung für Tschechien. Das bittere Ende für Norwegen Detlev Reinhardt versuchte in der letzten Auszeit alles, brachte den siebten Feldspieler, doch der tschechische Block hielt stand. Für Norwegen bleibt damit zum zweiten Mal nach 1993 das bittere Prädikat des Vizeweltmeisters. Endergebnis: Tschechien 17 – 16 Norwegen Zuschauer: 8.500 (ausverkauft)
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Juergen Ambrosius
Geändert von Juergen Ambrosius (Gestern um 10:17 Uhr) |
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