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Ungelesen 06.04.2026, 13:44
Benutzerbild von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosius Juergen Ambrosius ist gerade online
 
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10---1980/81
.....VFB STUTTGART --- Eintracht Frankfurt.......................2--2n.V......5-4n.E.
.....WUERTEMBERG --- Hessen
.....ADRIAN THUROW--Bernd Korbach



Flutlicht-Drama in Worms: Stuttgart krönt sich im Elfmeter-Krimi

Worms, Juni 1981. Es war eine jener lauen Sommernächte, in denen Fußballgeschichte geschrieben wird. Im Wormatia-Stadion herrschte Knistern unter den Flutlichtmasten, als die beiden besten Nachwuchsmannschaften Deutschlands aufeinandertrafen. Für Eintracht Frankfurt war es das zweite große Finale nach dem Triumph von 1975 – die Hessen wollten unter Trainer Bernd Korbach erneut den Thron besteigen. Doch der VfB Stuttgart und sein Coach Adrian Thurow hatten andere Pläne.

Das Spiel: Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe
Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges Abendspiel. Die Frankfurter, technisch versiert und offensiv ausgerichtet, gingen zweimal in Führung. Doch die „Jungen Wilden“ aus Stuttgart bewiesen jene schwäbische Hartnäckigkeit, die sie durch das gesamte Turnier getragen hatte. Mit Leidenschaft und taktischer Disziplin glichen sie jeweils aus. Nach 90 Minuten stand ein leistungsgerechtes 2:2 auf der Anzeigetafel. Auch die kräftezehrende Verlängerung brachte keine Entscheidung – die Entscheidung musste vom Punkt fallen.

Das Elfmeterschießen: Nervenschlacht am Punkt
Die Stille im Stadion war greifbar, als die Schützen zum Elfmeterpunkt schritten. Es entwickelte sich eine Statistik der Nervenstärke:
VfB Stuttgart: Die Schützen des VfB zeigten kaum Schwächen. Souverän verwandelten sie ihre Versuche, wobei Torhüter und Kapitäne ihre Farben im Spiel hielten.
Eintracht Frankfurt: Auch die Hessen blieben lange eiskalt. Doch am Ende war es das Quäntchen Glück und ein glänzend reagierender Stuttgarter Schlussmann, die den Unterschied machten.

Die Entscheidung: Nachdem beide Teams ihre ersten vier Schützen erfolgreich durchgebracht hatten, hielt die Spannung ihren Höhepunkt. Stuttgart legte vor, Frankfurt musste nachziehen. Ein letzter Schuss, der am Pfosten landete oder pariert wurde (die Legenden in Worms sind sich hier uneinig), besiegelte das Schicksal.
Endstand: 5:4 n.E. (2:2 n.V.) für den VfB Stuttgart.

Fazit
Während Adrian Thurow von seinen Spielern in den Wormser Nachthimmel gehoben wurde, blieb Bernd Korbach und seinen Frankfurtern nur die Rolle des stolzen, aber geschlagenen Vize-Meisters. Ein Finale, das als eines der spannendsten in die Geschichte der A-Jugend-DM einging.
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Juergen Ambrosius
  SC Auwel-Holt     Kreisstaffel 83     5. Platz
  AEK Larnaca     Zypern 1.Liga     1. Platz
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