TipMaster Stammtisch
TipMaster - Hauptseite

BTM Login - TMI Login

Zurück   TipMaster Stammtisch > TipMaster Stammtisch > Off Topic > Sport Allgemein

Antwort
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Ungelesen Heute, 10:56
Benutzerbild von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosius Juergen Ambrosius ist gerade online
 
Registriert seit: 20.04.2009
Ort: Lüüüüüüdenscheid
Beiträge: 2.709
Standard SB--Ausg.01--2026/2--WE 01

gesamtdeutsche Oberliga , 1. Spieltag :


https://community.tipmaster.de/showthread.php?t=48264

1 . Spieltag 1960/61


SC Dynamo Ost-Berlin – 1. FC Saarbrücken | 1:1 (0:1)
Trainer: D. Po (Dynamo) / A. Thur (Saarbrücken)

In einem geschichtsträchtigen Duell zwischen Ost und West teilten sich der SC Dynamo und die Saarländer leistungsgerecht die Punkte. Vor einer Kulisse, die die politische Brisanz der Zeit widerspiegelte, übernahm der 1. FC Saarbrücken zunächst das Kommando. Heinz Vollmar brachte die Gäste nach einer feinen Einzelleistung in der 28. Minute in Führung. Dynamo, angeführt von Spielgestalter Herbert Maschke, kam jedoch mit viel Schwung aus der Halbzeitpause. In der 62. Minute war es schließlich Waldemar Mühlbächer, der nach einer Ecke den viel umjubelten Ausgleich für die Berliner erzielte.

Tore: 0:1 Vollmar (28.), 1:1 Mühlbächer (62.)


VfL Osnabrück – Borussia Dortmund | 2:2 (1:2)
Trainer: Kuehn (Osnabrück) / Miotke (Dortmund)

An der Bremer Brücke entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. Borussia Dortmund zeigte früh seine Offensivklasse: Der Torschützenkönig der Saison, Jürgen Schütz, schlug bereits in der 12. Minute eiskalt zu. Osnabrück antwortete prompt durch Karl-Heinz Wöbker (24.), doch noch vor der Pause stellte Timo Konietzka die Dortmunder Führung wieder her. In der zweiten Halbzeit warf der VfL alles nach vorne. Die Belohnung folgte spät: In der 83. Minute nutzte Udo Lattek eine Unachtsamkeit in der BVB-Abwehr zum 2:2-Endstand.

Tore: 0:1 Schütz (12.), 1:1 Wöbker (24.), 1:2 Konietzka (39.), 2:2 Lattek (83.)

FC Schalke 04 – Karlsruher SC | 2:2 (1:1)
Trainer: Ambr (Schalke) / Rixe (Karlsruhe)

In der Glückauf-Kampfbahn sahen die Zuschauer eine packende Begegnung, in der die Knappen zunächst das Heft in der Hand hielten. Der junge Willi Koslowski brachte Schalke in der 15. Minute nach einer präzisen Flanke in Führung. Doch der KSC schlug noch vor der Pause zurück: Reinhold Nedoschil profitierte von einem Abstimmungsfehler in der Schalker Hintermannschaft. Nach dem Seitenwechsel drehten die Badener das Spiel sogar komplett durch einen Treffer von Günther Herrmann (66.). Schalke mobilisierte in der Schlussphase alle Kräfte und kam durch eine Energieleistung von Manfred Kreuz in der 84. Minute noch zum verdienten Ausgleich.

Tore: 1:0 Koslowski (15.), 1:1 Nedoschil (38.), 1:2 Herrmann (66.), 2:2 Kreuz (84.)


1. FC Nürnberg – Hertha BSC Berlin | 2:1 (1:0)
Trainer: Rosn (Nürnberg) / Feng (Hertha)

Der „Club“ wurde seiner Favoritenrolle im heimischen Stadion gerecht. Von Beginn an drückte Nürnberg die Berliner tief in die eigene Hälfte. Heinz Strehl erzielte nach schöner Vorarbeit von „Max“ Morlock das 1:0 (22.). Hertha BSC hielt jedoch mutig dagegen und kam durch einen Konter, abgeschlossen von Helmut Faeder, überraschend zum Ausgleich (58.). Die Nürnberger Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nur sechs Minuten später war es erneut Heinz Strehl, der per Kopf den 2:1-Siegtreffer markierte und den ersten Dreier der Saison sicherte.

Tore: 1:0 Strehl (22.), 1:1 Faeder (58.), 2:1 Strehl (64.)


SV Werder Bremen – ASK Vorwärts Ost-Berlin | 1:3 (0:1)
Trainer: Korn (Bremen) / Kersch (Vorwärts)

Eine handfeste Überraschung im Weserstadion! Der amtierende DDR-Meister ASK Vorwärts Ost-Berlin demonstrierte seine physische Stärke und taktische Disziplin. Schon früh markierte der torgefährliche Jürgen Nöldner (14.) die Führung für die Gäste. Bremen, mit Stars wie Willi Schröder in den Reihen, bemühte sich zwar um Spielkontrolle, biss sich aber an der Verteidigung um Gerhard Marotzke die Zähne aus. In der zweiten Halbzeit erhöhte Lothar Meyer nach einem blitzsauberen Konter auf 0:2. Zwar keimte nach dem Anschlusstreffer durch den Bremer Arnold Schütz (76.) noch einmal Hoffnung auf, doch Günter Hoge machte kurz vor Schluss mit dem 1:3 alles klar.

Tore: 0:1 Nöldner (14.), 0:2 Meyer (55.), 1:2 Schütz (76.), 1:3 Hoge (88.)


Rot-Weiß Oberhausen – 1. FC Köln | ausgefallen
Trainer: Dudd (Oberhausen) / Sorg (Köln)

Die Partie im Stadion Niederrhein musste aufgrund heftiger Regenfälle und Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Das Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Kölner um ihren Regisseur Hans Schäfer mussten unverrichteter Dinge die Heimreise antreten.


Borussia Neunkirchen – Kickers Offenbach | 2:1 (1:0)
Trainer: Pauls (Neunkirchen) / Ru-Loe (Offenbach)

Im Ellenfeldstadion zeigten die Saarländer von Beginn an, dass sie in dieser Liga eine ernstzunehmende Kraft sind. Rudi Dörrenbächer brachte die Borussia in der 34. Minute durch einen platzierten Flachschuss in Führung. Die Kickers aus Offenbach, angeführt vom erfahrenen Hermann Nuber, drängten nach dem Wechsel auf den Ausgleich und wurden durch Siegfried Gast (62.) belohnt. Doch Neunkirchen hatte das letzte Wort: Der agile Günter Kuntz erzielte in der 78. Minute den Siegtreffer für die Hausherren.

Tore: 1:0 Dörrenbächer (34.), 1:1 Gast (62.), 2:1 Kuntz (78.)


Hamburger SV – Eintracht Frankfurt | 1:2 (1:1)
Trainer: P. Thur (HSV) / Korb (Frankfurt)

Das Spitzenspiel des Tages hielt, was es versprach. Der Hamburger SV startete furios und ging durch das Idol Uwe Seeler bereits in der 10. Minute in Führung. Frankfurt ließ sich jedoch nicht beirren und glich noch vor der Pause durch den schnellen Richard Kress aus (41.). In einer hart umkämpften zweiten Halbzeit war es schließlich Erwin Stein, der nach einer Ecke am höchsten stieg und den 1:2-Endstand für die Hessen markierte (73.).

Tore: 1:0 Seeler (10.), 1:1 Kress (41.), 1:2 Stein (73.)

Tabellenanalyse nach dem 1. Spieltag
Der erste Spieltag der geamtdeutschen Bundesliga 1960/61 ist beendet (mit Ausnahme des Nachholspiels Oberhausen gegen Köln). Der ASK Vorwärts Ost-Berlin grüßt dank der besten Tordifferenz von der Spitze. Dahinter folgen punktgleich die anderen Sieger des Wochenendes. Die Liga präsentiert sich extrem ausgeglichen: Vier der sieben gewerteten Spiele endeten mit nur einem Tor Differenz oder Unentschieden.
__________________
Juergen Ambrosius
  SC Auwel-Holt     Kreisstaffel 83     14. Platz
  AEK Larnaca     Zypern 1.Liga     15. Platz

Geändert von Juergen Ambrosius (Heute um 10:58 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #2  
Ungelesen Heute, 10:56
Benutzerbild von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosius Juergen Ambrosius ist gerade online
 
Registriert seit: 20.04.2009
Ort: Lüüüüüüdenscheid
Beiträge: 2.709
Standard

geamtdeutsche OBERLIGA --- DFB Pokal --- Vorrunde -- Spiele 1 bis 4

https://community.tipmaster.de/showthread.php?t=48264


DFB--Pokal , Vorrunde , Spiele 1 bis 4

SSV 05 Reutlingen — 1. FC Saarbrücken 1:2
(Wolfgang Rixen — Adrian Thurow)

In einem packenden Südwest-Duell an der Kreuzeiche zeigte der SSV Reutlingen unter Wolfgang Rixen eine kämpferisch tadellose Leistung. Reutlingen ging durch einen Geniestreich von Ulrich Biesinger früh in Führung (14.), der Saarbrückens Torwart Helmut Maklicza mit einem platzierten Flachschuss keine Chance ließ. Doch die Gäste aus dem Saarland, taktisch klug eingestellt von Adrian Thurow, bewahrten die Ruhe. Kurz vor der Pause war es Peter Krieger, der nach einer Ecke den Ausgleich markierte (41.). In der zweiten Halbzeit drückte Reutlingen auf den Sieg, doch ein Konter in der 78. Minute entschied die Partie: Werner Hesse vollendete eiskalt zum 1:2-Endstand und sicherte Saarbrücken den Einzug in die nächste Runde.


SC Lokomotive Leipzig — FSV Mainz 05 0:2
(Detlef Kersching — Patrick Thurow)
Das Aufeinandertreffen zwischen Ost und West im Bruno-Plache-Stadion endete mit einer Enttäuschung für die Leipziger Hausherren. Detlef Kerschings Elf fand gegen das dichte Mittelfeld der Mainzer kein Durchkommen. Patrick Thurow hatte seine „Nullfünfer“ defensiv perfekt organisiert. Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgte Albert Neunecker in der 56. Minute per Distanzschuss für die Mainzer Führung. Leipzig warf in der Schlussphase alles nach vorne, fing sich jedoch in der 88. Minute den entscheidenden Treffer durch Willi Jakobi. Mainz 05 feiert einen souveränen Auswärtssieg gegen den SC Lokomotive.


VfB Stuttgart — 1. FC Kaiserslautern 3:2 n.V.
(Achim Sorg — Christian Kuehn)
Ein wahrer Pokalkrimi im Neckarstadion! Vor stimmungsvoller Kulisse schenkten sich die Teams von Achim Sorg und Christian Kuehn nichts. Der VfB startete furios durch ein Tor von Rolf Geiger (22.), doch die Pfälzer antworteten postwendend durch Heinrich Bauer (35.). Nach der Pause brachte Rolf Blessing die Stuttgarter erneut in Front (64.), ehe Kaiserslautern durch einen Kopfball von Werner Liebrich kurz vor Schluss (87.) die Verlängerung erzwang. Dort bewies der VfB den längeren Atem: In der 104. Minute war es erneut der überragende Rolf Geiger, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den 3:2-Sieg perfekt machte.


SC Tasmania 1900 Berlin — 1. FC Nürnberg 1:2
(Florian Fenger — Dieter Rosner)

Der Berliner Meister Tasmania forderte den großen „Club“ aus Nürnberg bis zum Äußersten. Die Mannschaft von Florian Fenger ging mutig in die Partie und belohnte sich in der 30. Minute durch Heinz Fischer, der die Berliner Führung erzielte. Nürnberg, unter Dieter Rosner sichtlich beeindruckt, brauchte bis zur zweiten Halbzeit, um ins Spiel zu finden. Legende Max Morlock übernahm schließlich die Initiative und glich in der 62. Minute aus. Als sich alles bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatte, schlug Heinz Strehl in der 85. Minute zu und traf zum 1:2. Ein knapper Arbeitssieg für den Favoriten aus Franken.
__________________
Juergen Ambrosius
  SC Auwel-Holt     Kreisstaffel 83     14. Platz
  AEK Larnaca     Zypern 1.Liga     15. Platz
Mit Zitat antworten
  #3  
Ungelesen Heute, 11:50
Benutzerbild von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosius Juergen Ambrosius ist gerade online
 
Registriert seit: 20.04.2009
Ort: Lüüüüüüdenscheid
Beiträge: 2.709
Standard

01 . DAVIS---CUP ACHTELFINAL--Hinspiele


https://community.tipmaster.de/forumdisplay.php?f=269


Davis-Cup 1988: Polen vs. Brasilien 3--2
Ort: Warschau, Sandplatz | Coaches: Patrick Thurow (POL) & Sascha Mendes (BRA)


Das Wochenende begann dramatisch für die Gastgeber. Vor heimischem Publikum geriet das polnische Team unter Coach Thurow zunächst massiv unter Druck, bevor eine historische Aufholjagd am Sonntag den Sieg sicherte.

1. Match: Wojciech Kowalski vs. Cassio Motta
Ergebnis: 0–1 (Satzresultat: 4:6, 6:7, 3:6)

Im Eröffnungseinzel traf Polens Nummer eins auf den brasilianischen Routinier Cassio Motta. Motta dominierte das Spiel von der Grundlinie mit extremem Topspin. Kowalski kämpfte sich im zweiten Satz bis in den Tie-Break, doch Motta behielt die Nerven. Ein früher Break-Rückstand im dritten Satz besiegelte die erste Niederlage für Polen.

2. Match: Tomasz Iwański vs. Luiz Mattar
Ergebnis: 0–2 (Satzresultat: 2:6, 4:6, 6:7)


Der brasilianische Star Luiz Mattar zeigte, warum er in diesem Jahr in Topform war. Er ließ Iwański kaum Luft zum Atmen. Mit präzisen Passierschlägen entnervte er den Polen. Obwohl Iwański im dritten Satz noch einmal alles riskierte und das Publikum anstachelte, machte Mattar den Sack im Tie-Break zu. Brasilien führte nach dem ersten Tag komfortabel mit 2:0.

3. Match (Doppel): Kowalski / Iwański vs. Mattar / Motta
Ergebnis: 1–2 (Satzresultat: 6:3, 7:5, 4:6, 6:4)


Coach Thurow schwor seine Männer in der Kabine ein: „Alles oder Nichts!“ Im Doppel zeigten die Polen eine völlig andere Körpersprache. Besonders das Netzspiel von Kowalski war überragend. Trotz eines Satzverlustes im Dritten blieben sie konzentriert. Ein entscheidendes Break zum 5:4 im vierten Satz brachte Polen den ersten Punkt und hielt die Hoffnung am Leben.

4. Match: Wojciech Kowalski vs. Luiz Mattar
Ergebnis: 2-2 (Satzresultat: 7:5, 6:4, 3:6, 7:6)


Das Duell der Giganten. Kowalski spielte das Match seines Lebens gegen die brasilianische Nummer eins. In einer Hitzeschlacht über vier Stunden rettete sich Kowalski im vierten Satz nach Abwehr von zwei Satzbällen in den Tie-Break und gewann diesen unter ohrenbetäubendem Jubel. Der Ausgleich zum 2:2 war geschafft.

5. Match: Tomasz Iwański vs. Cassio Motta
Ergebnis: 3--2 (Satzresultat: 6:1, 6:2, 6:4)
Das Momentum war nun komplett auf polnischer Seite. Motta wirkte nach den vorangegangenen Tagen erschöpft, während Iwański wie beflügelt aufspielte. Mit aggressiven Vorhand-Winnern ließ er dem Brasilianer keine Chance. Nach nur 105 Minuten verwandelte er den ersten Matchball zum Gesamtsieg.

GESAMTSTAND: Polen 3 – 2 Brasilien

Polen reist nun mit einem knappen Vorsprung zum Rückspiel in einer Woche nach Brasilien, wo Coach Sascha Mendes sicherlich auf die Revanche im heimischen Hexenkessel setzt.



Hier ist der detaillierte Bericht zum Davis-Cup-Duell zwischen Italien und der Schweiz . Italien dominierte dieses Aufeinandertreffen vor heimischer Kulisse komplett.

Davis-Cup 1988: Italien vs. Schweiz 5--0
Ort: Genua, Sandplatz | Coaches: Dieter Rosner (ITA) & Bernd Korbach (SUI)


Ein schwarzes Wochenende für das Team von Bernd Korbach. Die Italiener nutzten ihren Heimvorteil auf der roten Asche perfekt aus und ließen den Schweizern in keinem einzigen Match eine echte Chance. Coach Rosner konnte mit der Leistung seiner Schützlinge mehr als zufrieden sein.

1. Match: Paolo Canè vs. Jakob Hlasek
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 6:4, 7:5, 6:3)

Italiens charismatischer Canè eröffnete die Partie gegen den Schweizer Top-Spieler Hlasek. Canè spielte variabel und streute immer wieder Stoppbälle ein, die Hlasek auf dem langsamen Sand zur Verzweiflung brachten. Ein souveräner Auftakt für die Squadra Azzurra.

2. Match: Francesco Cancellotti vs. Roland Stadler
Ergebnis: 2–0 (Satzresultat: 6:2, 6:1, 6:4)

Cancellotti, ein ausgewiesener Sandplatzspezialist, dominierte Stadler nach Belieben. Mit langen, schweren Topspin-Bällen drängte er den Schweizer weit hinter die Grundlinie. Stadler fand kein Mittel gegen die Beständigkeit des Italieners, was zur schnellen 2:0-Führung führte.

3. Match (Doppel): Canè / Camporese vs. Hlasek / Mezzadri
Ergebnis: 3–0 (Satzresultat: 6:7, 6:3, 6:4, 7:6)

Das wohl engste Match des Wochenendes. Die Schweizer Paarung Hlasek/Mezzadri kämpfte verbissen und sicherte sich den ersten Satz im Tie-Break. Doch die Italiener wurden durch das frenetische Publikum nach vorne gepeitscht. Der junge Omar Camporese glänzte mit starken Reflexen am Netz und sicherte Italien den vorzeitigen Gesamtsieg.

4. Match: Paolo Canè vs. Roland Stadler
Ergebnis: 4–0 (Satzresultat: 6:1, 6:0)

(Verkürztes Matchformat, da die Entscheidung bereits gefallen war). Canè spielte befreit auf und ließ einem sichtlich entmutigten Stadler nicht den Hauch einer Chance. Ein einseitiges Spiel, das die italienische Überlegenheit an diesem Wochenende unterstrich.

5. Match: Francesco Cancellotti vs. Jakob Hlasek
Ergebnis: 5–0 (Satzresultat: 7:5, 6:4)

Trotz der bereits feststehenden Niederlage wollte Hlasek Ehre für die Schweiz einlegen. Es entwickelte sich ein hochklassiger Schlagabtausch, doch Cancellotti war in den entscheidenden Momenten sicherer. Er verwandelte den Matchball zum "Clean Sweep".

GESAMTSTAND: Italien 5 – 0 Schweiz

Italien reist mit einer perfekten Ausgangslage zum Rückspiel in die Schweiz. Coach Bernd Korbach steht vor der Mammutaufgabe, sein Team nach dieser herben Niederlage für die Spiele in einer Woche wieder aufzurichten.


Hier ist der Spielbericht für den Davis-Cup-Krimi zwischen Mexiko und Russland (damals UdSSR), bei dem die Gäste eine beinahe unmögliche Aufholjagd schafften.

Mexiko vs. Russland 2--3
Ort: Mexiko-Stadt, Hartplatz | Coaches: Juergen Ambrosius (MEX) & Lisa Taube (RUS)


Ein Wochenende der zwei Gesichter: Während Mexiko am Freitag wie der sichere Sieger aussah, drehte das russische Team unter der kühlen Strategie von Coach Lisa Taube am Samstag und Sonntag die Partie komplett und ließ das Stadion in Mexiko-Stadt verstummen.

1. Match: Leonardo Lavalle vs. Alexander Volkov
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 7:6, 6:4, 3:6, 6:2)

Mexikos Star Lavalle nutzte die dünne Luft der Höhenlage perfekt aus. Sein Aufschlag-Volley-Spiel setzte Volkov von Beginn an unter Druck. Trotz eines Aufbäumens des Russen im dritten Satz blieb Lavalle stabil und sicherte Mexiko den ersten Punkt. Coach Ambrosius feierte den Auftakt nach Maß.

2. Match: Jorge Lozano vs. Andrei Chesnokov
Ergebnis: 2–0 (Satzresultat: 6:3, 7:5, 4:6, 7:6)

In einer Marathon-Partie sorgte Lozano für die Sensation. Gegen den russischen Defensiv-Spezialisten Chesnokov spielte er extrem aggressiv. Chesnokov rettete sich im vierten Satz in den Tie-Break, doch Lozano behielt vor den frenetischen Fans die Nerven. Mexiko führte mit 2:0 – die Entscheidung schien nah.

3. Match (Doppel): Lavalle / Lozano vs. Volkov / Olhovskiy
Ergebnis: 2–1 (Satzresultat: 4:6, 6:7, 5:7)

Coach Lisa Taube brachte für das Doppel den jungen Andrei Olhovskiy. Die russische Paarung harmonierte prächtig und konterte das mexikanische Power-Tennis mit präzisen Lobs und starken Returns. Dieser Sieg in drei engen Sätzen war der Funke, den das russische Team brauchte.

4. Match: Leonardo Lavalle vs. Andrei Chesnokov
Ergebnis: 2--2 (Satzresultat: 6:4, 2:6, 1:6, 4:6)

Lavalle wirkte nach dem Doppel-Einsatz etwas müde. Chesnokov hingegen lief zur Höchstform auf und zwang Lavalle in lange Ballwechsel. Je länger das Match dauerte, desto mehr Fehler unterliefen dem Mexikaner. Mit dem Ausgleich zum 2:2 war die psychologische Oberhand endgültig nach Russland gewandert.

5. Match: Francisco Maciel vs. Alexander Volkov
Ergebnis: 2--3 (Satzresultat: 3:6, 4:6, 6:3, 5:7)

Das alles entscheidende Match. Maciel ersetzte Lozano, um frischen Wind zu bringen, doch Volkov war hochkonzentriert. Nach zwei gewonnenen Sätzen für Volkov kämpfte sich Maciel im dritten zurück. Im vierten Satz ging es hin und her, bis Volkov beim Stand von 6:5 das entscheidende Break gelang. Der russische Jubel kannte keine Grenzen.

GESAMTSTAND: Mexiko 2 – 3 Russland

Nach dieser dramatischen Niederlage muss Coach Juergen Ambrosius sein Team für das Rückspiel in Russland in einer Woche psychisch neu aufbauen. Lisa Taube und ihre Mannschaft haben bewiesen, dass sie selbst unter größtem Druck nicht einknicken.


Davis-Cup 1988: Kroatien vs. Südafrika 1--4
Ort: Zagreb, Teppich (Halle) | Coaches: Hendrik Nielsen (CRO) & Christian Kuehn (RSA)


In der schnellen Halle von Zagreb erlebte das kroatische Team ein schwieriges Wochenende. Die Südafrikaner, traditionell stark auf schnellen Belägen, dominierten mit ihrem harten Aufschlagspiel fast nach Belieben.

1. Match: Bruno Orešar vs. Christo van Rensburg
Ergebnis: 0–1 (Satzresultat: 4:6, 3:6, 5:7)

Van Rensburg zeigte von Anfang an, warum er auf schnellen Belägen gefürchtet war. Orešar versuchte mit Passierschlägen zu kontern, doch das Serve-and-Volley-Spiel des Südafrikaners war zu präzise. Ein spätes Break im dritten Satz besiegelte die Auftaktniederlage für die Gastgeber.

2. Match: Goran Prpić vs. Danie Visser
Ergebnis: 0–2 (Satzresultat: 6:7, 4:6, 6:4, 2:6)

Prpić lieferte sich mit Visser eine packende Schlacht. Der Kroate konnte zwar den dritten Satz für sich entscheiden und das Publikum mitreißen, doch Visser konterte im vierten Satz mit gnadenlosen Aufschlägen. Coach Christian Kuehn sah zufrieden zu, wie sein Team mit 2:0 in Führung ging.

3. Match (Doppel): Orešar / Prpić vs. van Rensburg / Pieter Aldrich
Ergebnis: 0–3 (Satzresultat: 3:6, 4:6, 6:7)

Gegen eines der potenziell besten Doppel der Welt hatten die Kroaten einen schweren Stand. Aldrich und van Rensburg harmonierten perfekt. Trotz einer kämpferischen Leistung im Tie-Break des dritten Satzes konnten die Kroaten den vorzeitigen Gesamtsieg Südafrikas nicht verhindern.

4. Match: Goran Ivanišević vs. Danie Visser
Ergebnis: 1–3 (Satzresultat: 6:4, 7:6)

(Verkürztes Format). Hier blitzte das Talent des jungen Ivanišević auf. Mit seinen berüchtigten Assen ließ er Visser kaum eine Chance zur Reaktion. Es war der verdiente Ehrtreffer für das Team von Hendrik Nielsen und ein Versprechen für die Zukunft des kroatischen Tennis.

5. Match: Bruno Orešar vs. Pieter Aldrich
Ergebnis: 1–4 (Satzresultat: 5:7, 4:6)

Im abschließenden Einzel zeigte Aldrich noch einmal die südafrikanische Dominanz im Aufschlagbereich. Orešar hielt im ersten Satz gut mit, verlor aber bei entscheidenden Punkten die Konzentration. Südafrika machte den Sack zum 4:1-Endstand zu.

GESAMTSTAND: Kroatien 1 – 4 Südafrika

Südafrika geht mit einem massiven Polster in das Rückspiel. Coach Hendrik Nielsen wird in der kommenden Woche vor allem am Return-Spiel seiner Mannschaft arbeiten müssen, um gegen die Aufschlaggiganten aus Pretoria bestehen zu können.



Österreich gelingt das „Wunder von Wien“.
Davis-Cup 1988: Österreich vs. Schweden 5--0
Ort: Wien, Sandplatz | Coaches: Norbert Poschadel (AUT) & Achim Sorg (SWE)


Die Tenniswelt traute ihren Augen nicht. Gegen die schwedische Übermacht, die fast alle Grand-Slam-Titel des Jahres hielt, feierte das Team von Norbert Poschadel einen historischen Durchmarsch. Auf dem langsamen roten Sand in Wien wurden die schwedischen Weltstars regelrecht entzaubert.

1. Match: Thomas Muster vs. Stefan Edberg
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 6:3, 6:2, 6:4)

Muster, der „König des Sands“, ließ den frischgebackenen Wimbledon-Sieger Edberg verzweifeln. Edbergs Serve-and-Volley-Spiel wurde von Musters brachialen Topspin-Passierschlägen förmlich zerlegt. Die Zuschauer in der Wiener Stadthalle peitschten Muster zu einem nie gefährdeten Auftaktsieg.

2. Match: Horst Skoff vs. Mats Wilander
Ergebnis: 2–0 (Satzresultat: 7:6, 6:7, 6:4, 3:6, 6:1)

Das Match des Wochenendes. Skoff, bekannt für seine unglaubliche Ausdauer, zwang die Nummer eins der Welt, Mats Wilander, in eine fünfstündige Nervenschlacht. Während Wilander im fünften Satz die Kräfte verließen, spielte sich Skoff in einen Rausch und sorgte für die sensationelle 2:0-Führung am Freitag.

3. Match (Doppel): Alex Antonitsch / Thomas Muster vs. Stefan Edberg / Anders Järryd
Ergebnis: 3–0 (Satzresultat: 4:6, 7:5, 6:3, 7:6)

Schweden bot mit Edberg und Järryd eines der besten Doppel der Welt auf. Doch Antonitsch und Muster harmonierten perfekt. Antonitsch glänzte mit spektakulären Returns, und Muster brachte die nötige Power von der Grundlinie. Mit dem Gewinn des Tie-Breaks im vierten Satz war die Sensation perfekt: Der Gesamtsieg stand bereits fest!

4. Match: Thomas Muster vs. Mats Wilander
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 6:2, 6:2)

(Verkürztes Format). Ein demoralisierter Wilander fand gegen einen entfesselten Muster kein Mittel. Muster dominierte nach Belieben und demonstrierte, dass er auf Sand in diesem Jahr kaum zu schlagen war. Coach Achim Sorg konnte nur fassungslos zusehen.

5. Match: Horst Skoff vs. Stefan Edberg
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 7:5, 6:3)

Zum Abschluss wollte Skoff den „Clean Sweep“. Edberg wirkte körperlich und mental erschöpft von der Atmosphäre. Skoff nutzte jede Chance und verwandelte unter tosendem Applaus den Matchball zum unglaublichen 5:0-Endstand.

GESAMTSTAND: Österreich 5 – 0 Schweden

Österreich reist mit einem historischen Ergebnis zum Rückspiel nach Schweden. Ob die Schweden auf dem schnellen Hallenboden in Göteborg diese Schmach tilgen können? Coach Norbert Poschadel hat sein Team jedenfalls in die Geschichtsbücher geführt.



Australien vs. Argentinien (Hinrunde) 3--2
Ort: Sydney, Rasen | Coaches: Wolfgang Rixen (AUS) & Florian Fenger (ARG)


In Sydney kam es zum klassischen Aufeinandertreffen der Stile. Auf dem schnellen Grün suchte Australien die frühe Entscheidung, doch die Argentinier um Coach Florian Fenger erwiesen sich als deutlich zäher, als es die Experten auf diesem Belag erwartet hatten. Am Ende rettete die Nervenstärke der Australier den Heimsieg.

1. Match: Pat Cash vs. Guillermo Pérez Roldán
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 6:2, 6:3, 6:1)

Der amtierende Wimbledon-Sieger Pat Cash ließ keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle. Mit seinem aggressiven Serve-and-Volley überrollte er den jungen Argentinier förmlich. Pérez Roldán, der sich auf Sand sichtlich wohler fühlt, fand auf dem rutschigen Rasen nie seinen Rhythmus. Ein Blitzstart für das Team von Wolfgang Rixen.

2. Match: Wally Masur vs. Alberto Mancini
Ergebnis: 1–1 (Satzresultat: 7:5, 4:6, 6:7, 4:6)
Die erste Überraschung des Wochenendes. Mancini kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz mit unglaublicher Laufarbeit zurück in die Partie. Er schaffte es immer wieder, Masur mit tiefen Passierschlägen zu passieren. Nach dem Gewinn des Tie-Breaks im dritten Satz kippte das Match endgültig zugunsten des Argentiniers.

3. Match (Doppel): Pat Cash / John Fitzgerald vs. Javier Frana / Christian Miniussi
Ergebnis: 1--2 (Satzresultat: 6:4, 6:7, 5:7, 6:4, 4:6)

Ein wahrer Krimi im Doppel. Die australischen Routiniers galten als klare Favoriten, doch Frana und Miniussi spielten das Match ihres Lebens. Besonders Frana glänzte mit seinen Linkshänder-Aufschlägen. In einem dramatischen fünften Satz gelang den Argentiniern das entscheidende Break zum 5:4, was die 2:1-Gesamtführung für die Gäste bedeutete.

4. Match: Pat Cash vs. Alberto Mancini
Ergebnis: 2-2 (Satzresultat: 6:4, 7:5, 6:2)

Unter massivem Druck musste Cash den Ausgleich besorgen. Er spielte hochkonzentriert und ließ sich von Mancinis Grundlinienspiel nicht zermürben. Mit kurzen Ballwechseln hielt er die Ballwechsel kurz und glich zum 2:2 aus. Die Entscheidung musste im letzten Einzel fallen.

5. Match: Wally Masur vs. Guillermo Pérez Roldán
Ergebnis: 3-2 (Satzresultat: 6:3, 6:4, 3:6, 7:5)

Masur startete stark, doch Pérez Roldán gab sich nicht geschlagen und sicherte sich den dritten Satz. Das Stadion in Sydney hielt den Atem an, als es im vierten Satz eng wurde. Schließlich war es Masurs größere Erfahrung auf Rasen, die ihm beim Stand von 6:5 das entscheidende Break zum Sieg einbrachte.

GESAMTSTAND: Australien 3 – 2 Argentinien

Australien atmet auf, weiß aber, dass das Rückspiel in Argentinien auf Sand eine ganz andere Herausforderung wird. Coach Wolfgang Rixen wird seine Spieler auf eine wahre Hitzeschlacht vorbereiten müssen.


Hier ist der Bericht zum Duell zwischen den spanischen Sandplatzspezialisten und den dänischen Herausforderern. In Madrid gab es für die Gäste nichts zu holen.

Davis-Cup 1988: Spanien vs. Dänemark 5--0
Ort: Madrid, Sandplatz | Coaches: Detlef Kersching (ESP) & Stefan Pauls (DEN)


Ein Wochenende zum Vergessen für das dänische Team. Unter der heißen Sonne Madrids demonstrierte die spanische Auswahl ihre absolute Vormachtstellung auf roter Asche. Coach Detlef Kersching konnte entspannt zusehen, wie seine Spieler die Dänen in allen Belangen dominierten.

1. Match: Emilio Sánchez vs. Michael Tauson
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 6:2, 6:1, 6:3)

Der spanische Spitzenmann Emilio Sánchez eröffnete die Begegnung mit einer Machtdemonstration. Tauson, der eher schnellere Beläge bevorzugt, kam mit den extremen Topspin-Bällen von Sánchez überhaupt nicht zurecht. Nach kaum zwei Stunden war der erste Punkt für Spanien unter Dach und Fach.

2. Match: Sergio Casal vs. Morten Christensen
Ergebnis: 2–0 (Satzresultat: 6:4, 6:2, 6:2)

Casal, der sonst oft im Schatten seines Doppelpartners Sánchez steht, zeigte eine glanzvolle Einzelleistung. Christensen versuchte zwar im ersten Satz mit aggressivem Spiel dagegenzuhalten, wurde aber immer wieder von Casals präzisen Passierschlägen ausgekontert. Spanien erhöhte problemlos auf 2:0.

3. Match (Doppel): E. Sánchez / S. Casal vs. M. Tauson / M. Christensen
Ergebnis: 3–0 (Satzresultat: 6:1, 6:1, 6:2)

Im Doppel standen sich eines der besten Teams der Welt und zwei Einzelkämpfer gegenüber. Sánchez und Casal spielten wie aus einem Guss. Die Dänen wirkten völlig überfordert von den taktischen Finessen der Spanier. Mit diesem Sieg war das Duell bereits am Samstag vorzeitig entschieden.

4. Match: Emilio Sánchez vs. Morten Christensen
Ergebnis: 4–0 (Satzresultat: 6:0, 6:2)

(Verkürztes Format). Sánchez kannte keine Gnade und spulte sein Programm professionell ab. Christensen fand kein Mittel gegen die tiefe Länge der spanischen Schläge. Coach Stefan Pauls konnte von der Bank aus nur noch Schadensbegrenzung fordern, doch Sánchez war eine Klasse für sich.

5. Match: Javier Sánchez vs. Michael Tauson
Ergebnis: 5–0 (Satzresultat: 6:3, 7:5)
Für das letzte Einzel brachte Coach Kersching den jüngeren Bruder von Emilio, Javier Sánchez. Tauson bäumte sich im zweiten Satz noch einmal auf und führte sogar mit einem Break, doch der junge Sánchez bewies Nervenstärke und sicherte Spanien den glatten 5:0-Durchmarsch.

GESAMTSTAND: Spanien 5 – 0 Dänemark

Spanien reist mit maximalem Selbstvertrauen zum Rückspiel nach Dänemark. Dort wird Stefan Pauls vermutlich auf einen extrem schnellen Hallenboden setzen, um die spanischen Sandplatzkönige doch noch irgendwie ins Wanken zu bringen.



Hier ist der Bericht zum Duell zwischen den kampfstarken Neuseeländern und den favorisierten Franzosen. In Auckland sorgten die Gastgeber für eine handfeste Überraschung.

Neuseeland vs. Frankreich 4--1
Ort: Auckland, Hartplatz | Coaches: Daniel Poschadel (NZL) & Detlev Reinhardt (FRA)


Das französische Team reiste als klarer Favorit an, doch die „Kiwis“ nutzten die weite Anreise und die besonderen Bedingungen in Auckland eiskalt aus. Während Frankreich mit der Umstellung kämpfte, zeigte Neuseeland unter Coach Daniel Poschadel eine geschlossene Mannschaftsleistung.

1. Match: Kelly Evernden vs. Henri Leconte
Ergebnis: 1–0 (Satzresultat: 7:6, 6:4, 3:6, 7:5)

Evernden, bekannt für sein explosives Spiel, lieferte sich mit dem exzentrischen Leconte ein Duell auf Augenhöhe. Leconte blitzte zwar immer wieder mit genialen Schlägen auf, doch Evernden blieb in den entscheidenden Momenten, unterstützt vom heimischen Publikum, der solidere Spieler. Ein wichtiger Auftaktsieg für Neuseeland.

2. Match: Bruce Derlin vs. Yannick Noah
Ergebnis: 1–1 (Satzresultat: 3:6, 4:6, 2:6)

Der französische Superstar Yannick Noah glich postwendend aus. Mit seiner Athletik und seinem herausragenden Volleyspiel ließ er Derlin keine Chance. Noah dominierte das Match von Beginn an und brachte das Team von Detlev Reinhardt zurück ins Spiel.

3. Match (Doppel): K. Evernden / B. Derlin vs. Y. Noah / Guy Forget
Ergebnis: 2-1 (Satzresultat: 6:7, 7:5, 6:4, 4:6, 8:6)

Das Schlüsselmatch des Wochenendes. In einem epischen Fünf-Satz-Krimi rangen die Neuseeländer das Weltklasse-Doppel Noah/Forget nieder. Im entscheidenden Satz bewies das Kiwi-Duo im „Sudden Death“ die besseren Nerven. Dieser Sieg brach den moralischen Widerstand der Franzosen.

4. Match: Kelly Evernden vs. Yannick Noah
Ergebnis: 3--1 (Satzresultat: 6:4, 3:6, 6:4, 6:4)

Evernden wuchs über sich hinaus. Gegen einen sichtlich frustrierten Noah spielte er extrem aggressiv und suchte immer wieder den Weg ans Netz. Trotz eines Satzverlustes blieb Evernden seiner Linie treu und tütete den vorzeitigen Gesamtsieg für Neuseeland ein.

5. Match: Bruce Derlin vs. Henri Leconte
Ergebnis: 4--1 (Satzresultat: 6:2, 7:6)
(Verkürztes Format). Leconte wirkte nach der feststehenden Niederlage unkonzentriert, während Derlin die Euphorie im Stadion nutzte. Mit einem gewonnenen Tie-Break im zweiten Satz schraubte er das Endergebnis auf ein deutliches 4:1.

GESAMTSTAND: Neuseeland 4 – 1 Frankreich

Eine herbe Enttäuschung für Coach Detlev Reinhardt. Frankreich muss nun im Rückspiel in einer Woche auf heimischem Boden eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um diese Schmach zu tilgen.
__________________
Juergen Ambrosius
  SC Auwel-Holt     Kreisstaffel 83     14. Platz
  AEK Larnaca     Zypern 1.Liga     15. Platz

Geändert von Juergen Ambrosius (Heute um 11:53 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #4  
Ungelesen Heute, 12:19
Benutzerbild von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosius Juergen Ambrosius ist gerade online
 
Registriert seit: 20.04.2009
Ort: Lüüüüüüdenscheid
Beiträge: 2.709
Standard

FIFA--Klub--Weltmeisterschaft 1995
1 . Spieltag


https://community.tipmaster.de/forumdisplay.php?f=245


GRUPPE A

AC Parma – River Plate Buenos Aires 3:2 (1:1)
Trainer: (N.Po) vs. (P.Thur)

In einem hochklassigen Auftaktmatch im Stadio Ennio Tardini zeigten beide Teams, warum sie zu den Favoriten zählen. Parma startete druckvoll: Gianfranco Zola wirbelte die argentinische Abwehr schwindelig und bediente in der 14. Minute Hristo Stoichkov, der eiskalt zur Führung einschob. River Plate ließ sich nicht beirren. Kurz vor der Pause war es der junge Hernán Crespo, der nach einer feinen Einzelleistung den Ausgleich markierte.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Parma das Tempo. Ein Geniestreich von Tomas Brolin brachte die Hausherren erneut in Front. Doch River antwortete prompt durch einen Distanzschuss von Enzo Francescoli. In der dramatischen Schlussphase war es erneut Zola, der einen Freistoß direkt im Winkel versenkte und den Sieg für das Team von Trainer (N.Po) sicherte.

Torschützen:
1:0 Hristo Stoichkov (14. Min.)
1:1 Hernán Crespo (41. Min.)
2:1 Tomas Brolin (58. Min.)
2:2 Enzo Francescoli (72. Min.)
3:2 Gianfranco Zola (85. Min.)



FC Chelsea London – Melbourne Knights 1:3 (0:2)
Trainer: (Schlaeg) vs. (Reinh)

Die Überraschung des Spieltags ereignete sich an der Stamford Bridge. Chelsea, angeführt vom Spielertrainer Glenn Hoddle, fand gegen die taktisch disziplinierten Australier kein Mittel. Die Knights konterten eiskalt: Mark Viduka, das Sturmtalent der Melbourne-Elf, schockte die "Blues" mit einem Doppelpack innerhalb von zehn Minuten noch vor der Halbzeitpause.
Chelsea kam motiviert aus der Kabine, doch die Defensive der Knights um Andrew Marth stand felsenfest. Zwar gelang Mark Hughes nach einer Flanke von Dennis Wise der Anschlusstreffer, doch die Hoffnung währte nur kurz. In der Nachspielzeit vollendete Joe Spiteri einen mustergültigen Konter zum 1:3-Endstand für das Team von (Reinh).

Torschützen:
0:1 Mark Viduka (23. Min.)
0:2 Mark Viduka (31. Min.)
1:2 Mark Hughes (66. Min.)
1:3 Joe Spiteri (90.+2 Min.)




GRUPPE B

Gremio Porto Alegre – Sampdoria Genua 1:0 (0:0)
Trainer: (Korb) vs. (Ru-Loe)

Ein taktisch geprägtes Geduldsspiel im Estádio Olímpico. Sampdoria Genua, mit der Erfahrung von Walter Zenga im Tor und dem unermüdlichen Clarence Seedorf im Mittelfeld, kontrollierte weite Teile der ersten Halbzeit. Doch die Brasilianer standen defensiv unter (Korb) extrem kompakt.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Gremio den Druck über die Flügel. In der 67. Minute war es schließlich der junge Jardel, der nach einer präzisen Flanke von Roger höher sprang als die gesamte Sampdoria-Abwehr und den Ball unhaltbar in die Maschen wuchtete. Die Schlussoffensive der Italiener blieb erfolglos, da Gremio den Vorsprung mit brasilianischer Spielfreude über die Zeit rettete.

Torschützen:
1:0 Jardel (67. Min.)


Juventus Turin – Ajax Amsterdam 5:0 (3:0)
Trainer: (Daun) vs. (Rosn)

Eine Machtdemonstration im Stadio delle Alpi. Das Team von (Daun) überrollte die junge Ajax-Mannschaft (den amtierenden Champions-League-Sieger) von der ersten Sekunde an. Alessandro Del Piero eröffnete das Spektakel bereits nach fünf Minuten mit einem Schlenzer aus dem Lehrbuch. Ajax wirkte völlig überfordert mit dem Pressing der „Alten Dame“.
Noch vor der Pause erhöhten der robuste Fabrizio Ravanelli und der elegante Gianluca Vialli auf 3:0. Ajax, mit Spielern wie Patrick Kluivert und Marc Overmars, kam kaum zu Entlastungsangriffen. Nach dem Seitenwechsel krönte Del Piero seine Leistung mit seinem zweiten Treffer, bevor der eingewechselte Antonio Conte nach einer Ecke den Schlusspunkt zum 5:0-Kantersieg setzte.

Torschützen:
1:0 Alessandro Del Piero (5. Min.)
2:0 Fabrizio Ravanelli (22. Min.)
3:0 Gianluca Vialli (39. Min.)
4:0 Alessandro Del Piero (58. Min.)
5:0 Antonio Conte (81. Min.)

GRUPPE C


FC Arsenal London – Emelec Guayaquil 1:2 (1:0)
Trainer: (Rixe) vs. (Kersch)

An der Highbury herrschte Schockstarre. Arsenal startete zwar standesgemäß: Das "Famous Four"-Abwehrbollwerk stand sicher und vorne sorgte Ian Wright nach einem Zuspiel von Dennis Bergkamp für die frühe Führung. Das Team von (Rixe) schien alles im Griff zu haben, doch die Ecuadorianer gaben sich nicht auf.

In der zweiten Halbzeit drehte Emelec auf. Der flinke Iván Hurtado organisierte die Defensive neu, während Eduardo Hurtado (genannt "El Tanque") die Arsenal-Abwehr zunehmend in Bedrängnis brachte. Mit einem Doppelschlag binnen zehn Minuten drehte Guayaquil das Spiel. Arsenal warf am Ende alles nach vorne, doch die Sensation für das Team von (Kersch) war perfekt.

Torschützen:
1:0 Ian Wright (12. Min.)
1:1 Eduardo Hurtado (68. Min.)
1:2 Eduardo Hurtado (77. Min.)



Borussia Dortmund – FC Bayern München 1:2 (0:1)
Trainer: (Miotke) vs. (Pauls)

Das deutsche Duell auf internationaler Bühne hielt, was es versprach. Im Westfalenstadion schenkten sich beide Teams nichts. Die Bayern unter (Pauls) wirkten in der Anfangsphase jedoch wacher. Jürgen Klinsmann nutzte einen Abstimmungsfehler zwischen Sammer und Klos eiskalt zur Führung.

Dortmund drückte nach der Pause auf den Ausgleich. Andreas Möller verteilte die Bälle geschickt, und schließlich war es Stephane Chapuisat, der eine Hereingabe von Reuter zum verdienten 1:1 einköpfte. Das Spiel stand auf des Messers Schneide, doch kurz vor Schluss bewies der "Lothar Matthäus" seine Klasse: Mit einem präzisen Steilpass bediente er Alexander Zickler, der den Siegtreffer für die Münchner erzielte.

Torschützen:
0:1 Jürgen Klinsmann (24. Min.)
1:1 Stephane Chapuisat (61. Min.)
1:2 Alexander Zickler (88. Min.)



GRUPPE D


FC Paris St. Germain – FC Schalke 04 2:1 (1:0)
Trainer: (D.Po) vs. (Ambr)

Im Prinzenpark entwickelte sich ein packender Schlagabtausch zwischen dem französischen Glamour-Club und den kämpferischen Knappen. PSG übernahm früh die Kontrolle, angeführt von einem glänzend aufgelegten Youri Djorkaeff.

In der 29. Minute war es dann der liberianische Superstar George Weah, der nach einem Solo drei Schalker stehen ließ und trocken zur Führung abschloss.
Schalke unter (Ambr) kam jedoch mutig aus der Kabine. Olaf Thon ordnete das Mittelfeld, und nach einer Ecke war es der „Eurofighter“ Ingo Anderbrügge, der per Volley den Ausgleich markierte. Das Spiel wogte hin und her, bis der Brasilianer Raí kurz vor Schluss seine Klasse zeigte: Ein Kopfball nach einer Maßflanke von Ginola bedeutete den Sieg für das Team von (D.Po).

Torschützen:
1:0 George Weah (29. Min.)
1:1 Ingo Anderbrügge (57. Min.)
2:1 Raí (83. Min.)


Real Saragossa – Deportivo Saprissa 4:1 (2:0)
Trainer: (Korn) vs. (Feng)
Der amtierende Europapokalsieger der Pokalsieger ließ gegen die Gäste aus Costa Rica nichts anbrennen. Saragossa, das Team von (Korn), kombinierte sicher und stilsicher durch die eigenen Reihen. Besonders das Duo Gustavo Poyet und Juan Esnáider bekamen die Verteidiger von Saprissa nie in den Griff. Esnáider eröffnete den Reigen bereits früh nach einer feinen Einzelleistung.

Zwar wehrte sich Saprissa nach Kräften und kam durch einen Konter von Rolando Fonseca zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer, doch die technische Überlegenheit der Spanier war zu erdrückend. In der Schlussphase schraubten Poyet und erneut Esnáider das Ergebnis in die Höhe und sicherten Saragossa den vorübergehenden Tabellenplatz eins in Gruppe D.

Torschützen:
1:0 Juan Esnáider (14. Min.)
2:0 Gustavo Poyet (38. Min.)
2:1 Rolando Fonseca (52. Min.)
3:1 Francisco Higuera (71. Min.)
4:1 Juan Esnáider (88. Min.)
__________________
Juergen Ambrosius
  SC Auwel-Holt     Kreisstaffel 83     14. Platz
  AEK Larnaca     Zypern 1.Liga     15. Platz

Geändert von Juergen Ambrosius (Heute um 15:13 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #5  
Ungelesen Heute, 12:25
Benutzerbild von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosius Juergen Ambrosius ist gerade online
 
Registriert seit: 20.04.2009
Ort: Lüüüüüüdenscheid
Beiträge: 2.709
Standard

Basketball--Weltmeisterschaft 2026

https://community.tipmaster.de/showthread.php?t=48174



Hier sind die Spielberichte zum ersten Spieltag der Gruppe A für die Basketball-Weltmeisterschaft 2026.

Finnland – Frankreich | 104:98
Trainer: (Rixe) vs. (Pipp)

In einem hochklassigen Offensiv-Spektakel setzten sich die Finnen überraschend gegen den Favoriten aus Frankreich durch. Lauri Markkanen war von der französischen Defensive kaum zu stoppen und dominierte das Geschehen in der Zone. Finnland nutzte eine Schwächephase der Franzosen im dritten Viertel, um sich entscheidend abzusetzen. Frankreich, angeführt von Guerschon Yabusele, versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch die finnische Treffsicherheit von der Dreierlinie durch Spieler wie Sasu Salin machte den Unterschied.

Top-Performer Finnland: Lauri Markkanen, Elias Valtonen.
Top-Performer Frankreich: Guerschon Yabusele, Isaia Cordinier.



Kanada – Puerto Rico | 57:54
Trainer: (Kersch) vs. (P.Thur)

Dieses Spiel war geprägt von intensiver Verteidigung und einer für internationale Verhältnisse ungewöhnlich niedrigen Trefferquote. Kanada tat sich gegen die physische Gangart der Puertoricaner lange Zeit schwer. Shai Gilgeous-Alexander übernahm in den Schlussminuten die Verantwortung und sicherte den Kanadiern mit wichtigen Freiwürfen den knappen Sieg. Puerto Rico verpasste die Sensation nur knapp, nachdem Ismael Romero kurz vor Schluss einen schwierigen Korbleger vergab.

Top-Performer Kanada: Shai Gilgeous-Alexander, RJ Barrett.
Top-Performer Puerto Rico: Ismael Romero, Tremont Waters.



Hier sind die Spielberichte für die weiteren Partien des ersten Spieltags der Gruppe A.

Argentinien – Dominikanische Republik | 54:74
Trainer: (Korn) vs. (Ambr)

Die Dominikanische Republik sorgte für ein deutliches Ausrufezeichen und dominierte die argentinische Auswahl fast über die gesamte Spielzeit. Während Argentinien mit Veteranen wie Facundo Campazzo versuchte, Ruhe ins Spiel zu bringen, fehlte es dem Team an offensiver Durchschlagskraft gegen die physische Verteidigung der Karibik-Staaten. Angeführt von einem starken Angel Nuñez, der unter den Körben aufräumte, und dem flinken Point Guard Richard Bautista, baute die Dominikanische Republik ihren Vorsprung im Schlussviertel kontinuierlich aus.

Top-Performer Argentinien: Facundo Campazzo, Nicolás Brussino.
Top-Performer Dom. Republik: Angel Nuñez, Richard Bautista.



Griechenland – USA | 69:121
Trainer: (Niels) vs. (Held)

Das Team USA demonstrierte eindrucksvoll seine Favoritenrolle und ließ den Griechen von Beginn an keine Chance. Trotz der Präsenz von Giannis Antetokounmpo, der wie gewohnt alles gab, war die Tiefe des US-Kaders schlichtweg zu groß. In der Offensive glänzten die Amerikaner durch schnelles Umschaltspiel und eine beeindruckende Treffsicherheit von außen. Spieler wie Jeremiah Robinson-Earl und James Wiseman kontrollierten zudem die Rebounds, wodurch die USA das Spiel frühzeitig entschieden und am Ende einen souveränen Kantersieg feierten.

Top-Performer Griechenland: Giannis Antetokounmpo, Kostas Sloukas.
Top-Performer USA: James Wiseman, Jeremiah Robinson-Earl.



Hier ist der Spielbericht für das baltische Duell der Gruppe A:

Litauen – Lettland | 50:74
Trainer: (Sorg) vs. (Fenger)

Im Nachbarschaftsduell behielt Lettland überraschend deutlich die Oberhand. Litauen fand über die gesamte Spielzeit keinen offensiven Rhythmus, wobei selbst Star-Center Domantas Sabonis gegen die gut gestaffelte Zonenverteidigung der Letten massive Probleme hatte. Lettland hingegen glänzte durch ein mannschaftsdienliches Spiel und eine eiskalte Verwertung der Distanzwürfe. Angeführt von Davis Bertans, der mehrere Dreier in Folge versenkte, setzten sich die Letten bereits zur Halbzeit entscheidend ab. Litauen wirkte ideenlos und konnte den Rückstand im Schlussviertel nicht mehr verkürzen.

Top-Performer Litauen: Domantas Sabonis, Jonas Valančiūnas.
Top-Performer Lettland: Davis Bertans, Artūrs Žagars.




Hier sind die Spielberichte zum ersten Spieltag der Gruppe B, in dem die Offensivreihen das Geschehen völlig dominierten:

Serbien – Südkorea | 142:117
Trainer: (Miotke) vs. (Ertel)

In einem Spiel, das mehr an ein All-Star-Game als an ein WM-Auftaktmatch erinnerte, überrollte Serbien die Verteidigung der Südkoreaner. Nikola Jokić dirigierte das Spiel fast nach Belieben und setzte seine Mitspieler immer wieder perfekt in Szene. Südkorea hielt mit extrem schnellem Umschaltspiel und einer hohen Dreierquote dagegen, konnte die physische Überlegenheit der Serben unter den Körben jedoch nicht kompensieren. Bogdan Bogdanović zeigte sich in Wurflaune und sorgte dafür, dass der Vorsprung der Serben trotz der tapfer kämpfenden Koreaner nie ernsthaft in Gefahr geriet.

Top-Performer Serbien: Nikola Jokić, Bogdan Bogdanović.
Top-Performer Südkorea: Ra Gun-ah (Ricardo Ratliffe), Lee Hyun-jung.


Türkei – Deutschland | 50:142
Trainer: (A.Thur) vs. (Pauls)

Deutschland startete mit einer Machtdemonstration in das Turnier und fügte der Türkei eine historische Niederlage zu. Von der ersten Minute an ließ die deutsche Mannschaft keinen Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen. Die Verteidigung um Johannes Voigtmann stand wie eine Mauer, während in der Offensive fast jeder Wurf sein Ziel fand. Dennis Schröder trieb das Spiel unermüdlich an, und die Wagner-Brüder (Franz und Moritz) dominierten die Zone nach Belieben. Die Türkei fand gegen den deutschen Druck überhaupt kein Mittel und musste sich bereits zur Halbzeit geschlagen geben.

Top-Performer Türkei: Alperen Şengün, Cedi Osman.
Top-Performer Deutschland: Franz Wagner, Dennis Schröder.



Hier sind die Spielberichte für die weiteren Begegnungen der Gruppe B, die im krassen Gegensatz zu den vorherigen High-Scoring-Games standen.

Italien – Australien | 57:54
Trainer: (Rosn) vs. (Dudd)

In einem nervenaufreibenden Krimi setzte sich Italien dank einer taktischen Meisterleistung knapp gegen die „Boomers“ durch. Das Spiel war geprägt von harter Defensivarbeit und wenig Raum für die Schützen. Simone Fontecchio übernahm in der entscheidenden Phase die Verantwortung und erzielte die wichtigen Punkte zur Führung. Australien, angeführt von Josh Giddey, hatte beim letzten Ballbesitz die Chance auf den Ausgleich, doch die italienische Verteidigung zwang sie zu einem überhasteten Fehlwurf. Ein Arbeitssieg für die Azzurri, der vor allem durch Disziplin in der Rückwärtsbewegung verdient war.

Top-Performer Italien: Simone Fontecchio, Nicolò Melli.
Top-Performer Australien: Josh Giddey, Patty Mills.



Polen – Brasilien | 50:35
Trainer: (Paust) vs. (Korb)

Dieses Spiel ging als eine der punkteärmsten Partien der Turniergeschichte in die Annalen ein. Beide Mannschaften rieben sich in physischen Duellen unter dem Korb auf, wobei die Wurfquoten auf beiden Seiten tief im Keller blieben. Polen bewies jedoch den längeren Atem und eine stabilere Zone. Jeremy Sochan war der alles überragende Akteur auf dem Feld; er kontrollierte nicht nur die Rebounds, sondern war auch einer der wenigen, die regelmäßig den Weg zum Korb fanden. Brasilien wirkte völlig verunsichert und verfehlte selbst einfachste Korbleger, was letztlich in einer für diesen Sport untypisch niedrigen Punktzahl resultierte.

Top-Performer Polen: Jeremy Sochan, Mateusz Ponitka.
Top-Performer Brasilien: Bruno Caboclo, Yago dos Santos.




Kroatien – Spanien (TV) | 50:57
Trainer: (Daun) vs. (Mendes)

In einer Neuauflage klassischer europäischer Duelle behielt der Titelverteidiger in einer defensiv geprägten Partie die Oberhand. Kroatien versuchte mit einer physischen Spielweise, den Rhythmus der Spanier zu brechen, was ihnen durch die starke Präsenz von Ivica Zubac unter den Brettern lange Zeit gelang. Doch Trainer (Mendes) vertraute auf die Erfahrung seines Teams. In der entscheidenden Phase übernahm Santi Aldama das Kommando und erzielte wichtige Punkte aus der Mitteldistanz. Spanien bewies in den Schlussminuten die reifere Spielanlage und ließ sich durch den kroatischen Druck nicht beirren, während Kroatien in der Offensive zu viele Chancen liegen ließ, um die Sensation perfekt zu machen.

Top-Performer Kroatien: Ivica Zubac, Dario Šarić.
Top-Performer Spanien: Santi Aldama, Willy Hernangómez.
__________________
Juergen Ambrosius
  SC Auwel-Holt     Kreisstaffel 83     14. Platz
  AEK Larnaca     Zypern 1.Liga     15. Platz

Geändert von Juergen Ambrosius (Heute um 12:44 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu




Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:52 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.