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#1
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Wie schon in der Anmeldung für die nächste Saison geschrieben , gibt es ab der kommenden Saison einige Änderungen und Neuerungen :
1 . ) Wir wechseln von der 2-Pkt. zur 3.-Pkt. Wertung 2 . ) Es gibt keine KO--Runde mehr , in der DM Es werden 9 Spieltage ausgelost , und die Manschaft , die nach 9 Spieltagen die Tabelle anführt , wird gesamtdeutscher Meister. 3 . ) Der DFB-Pokal bleibt , wie er ist. 4 . ) Ab der Saison 1960/61 wird ein Europapokal eingeführt. Teilnehmer : der gesamtdeutsche Meister die 16 Achtelfinalisten des Europapokal der Pokalsieger. (Damit wir nicht die gleichen Teilnehmer haben , wie beim A-Jugend-Europapokal) Das BRD--Team wird durch den Tipmaster-Meister ersetzt Das DDR--Team wird durch das Team ersetzt , welches gegen das DDR--Team in der Vorrunde gewonnen hat. (Da sich ein DDR-Team nur über die gesamtdeutsche Meisterschaft qualifizieren kann) Der Europapokal wird hier nicht nur im KO--Saystem ausgestragen. Die 16 Teilnehmer spielen in 4 4er--Gruppen ohne Rückspiel , mit anschliessendem Viertelfinale. (Der erste Europapokal 1960/61 wird noch mit den Landesmeister--Teilnehmern ausgespielt , da zu dieser Zeit noch keine 16 Teams am Europapokal der Pokalsieger teilgenommen haben.) Ein Blick in die Zukunft : Die Saison 1962/63 war die letzte Oberligasaison , worüber sich unsere Teilnehmerfelder zusammensetzen. Ab 1963/64 gab es die Fussball--Bundesliga. Da wir diese aber schon einige male durchgespielt haben , holen wir die Teilnehmer aus dem DFB--Pokal. Teilnehmer der Saison 1963/64 sind dann die 14 besten DFB--Pokalteilnehmer aus diesem Jahr + die beiden Finalisten des FDGB--Pokal. Auch der DFB-Pokal wird dann aus den weiterführenden Runden aufgefüllt. Bei Fragen , oder Vorschlägen , bitte hier posten
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Juergen Ambrosius
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#2
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UPDATE :
Nach Einsprüchen verschiedener Teams , die nicht für die DM qualifiziert wären ,und um dem DFB--Pokal noch einen höheren Stellenwert zu geben , wurden folgende Regelungen getroffen , aber der Saison 1963/64. (Erste NICHT--OBERLIGA Saison) 1 . ) Die gesamtdeutsche Bundesliga wird auf 18 Teams aufgestockt. 2 . ) Der gesamtdeutsche DFB--Pokal wird auf 36 Teams aufgestockt. 3 . ) 18 Bundesliga-Teilnehmer sind : ---- Die 16 Achtelfinalisten des DFB--Pokals + die 2 Finalisten des FDGB--Pokals 4 . ) Die 36 Teilnehmer des DFB--Pokals sind : Die 32 Teilnehmer der DFB--Pokal Vorrunde + + die 4 Halbfinalisten des FDGB--Pokals. 5 . ) Der Vorrunde des DFB--Pokals (32 Teilnehmer) wird eine Qualifikationsrunde mit 8 Teams (der Gesamt 36) vorgeschoben . Diese Quali-Runde wird frei ausgelost , so daß wir danach bei 32 Teilnehmern sind. 6 . ) Der Europapokal wird ab dieser Saison auf 20 Teams aufgestockt. Der deutsche Meister + der DFB-- Pokalsieger (mit den beiden Trainern , sind qualifiziert. Hinzu kommen die 16 Achtelfinalistem des Europapokal der Pokalsieger , plus die beiden Finalisten des Messe- oder UEFA--Pokals. Gespielt wird in 4 5er--Gruppen mit anschliessendem Viertelfinale , ohne Rückspiel. Wie geschrieben , diese Regelung gilt ab der Saison 1963/64. Das bedeutet , das dann aus der Saison 1962/63 auch der DFB--Pokalsieger für den Europapokal qualifiziert ist.
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Juergen Ambrosius
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#3
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Gratulation nach Berlin und ins Saarland.
Der SC TASMANIA 1900 BERLIN unter Trainer Mathias Rummer-Loens holt den Meistertitel 1959/60. Ebenfalls Gratulation an die Borussia Neunkirchen unter Trainer Denny Ertel. Die Saarländer holen den DFB-Pokal. Beide Teams mit ihren Trainern haben sich somit für die 1. , neu geschaffene, UEFA--Champions--League 1960/61 qualifiziert.
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Juergen Ambrosius
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#4
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1 . Spieltag 1960/61
SC Dynamo Ost-Berlin – 1. FC Saarbrücken | 1:1 (0:1) Trainer: D. Po (Dynamo) / A. Thur (Saarbrücken) In einem geschichtsträchtigen Duell zwischen Ost und West teilten sich der SC Dynamo und die Saarländer leistungsgerecht die Punkte. Vor einer Kulisse, die die politische Brisanz der Zeit widerspiegelte, übernahm der 1. FC Saarbrücken zunächst das Kommando. Heinz Vollmar brachte die Gäste nach einer feinen Einzelleistung in der 28. Minute in Führung. Dynamo, angeführt von Spielgestalter Herbert Maschke, kam jedoch mit viel Schwung aus der Halbzeitpause. In der 62. Minute war es schließlich Waldemar Mühlbächer, der nach einer Ecke den viel umjubelten Ausgleich für die Berliner erzielte. Tore: 0:1 Vollmar (28.), 1:1 Mühlbächer (62.) VfL Osnabrück – Borussia Dortmund | 2:2 (1:2) Trainer: Kuehn (Osnabrück) / Miotke (Dortmund) An der Bremer Brücke entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. Borussia Dortmund zeigte früh seine Offensivklasse: Der Torschützenkönig der Saison, Jürgen Schütz, schlug bereits in der 12. Minute eiskalt zu. Osnabrück antwortete prompt durch Karl-Heinz Wöbker (24.), doch noch vor der Pause stellte Timo Konietzka die Dortmunder Führung wieder her. In der zweiten Halbzeit warf der VfL alles nach vorne. Die Belohnung folgte spät: In der 83. Minute nutzte Udo Lattek eine Unachtsamkeit in der BVB-Abwehr zum 2:2-Endstand. Tore: 0:1 Schütz (12.), 1:1 Wöbker (24.), 1:2 Konietzka (39.), 2:2 Lattek (83.) FC Schalke 04 – Karlsruher SC | 2:2 (1:1) Trainer: Ambr (Schalke) / Rixe (Karlsruhe) In der Glückauf-Kampfbahn sahen die Zuschauer eine packende Begegnung, in der die Knappen zunächst das Heft in der Hand hielten. Der junge Willi Koslowski brachte Schalke in der 15. Minute nach einer präzisen Flanke in Führung. Doch der KSC schlug noch vor der Pause zurück: Reinhold Nedoschil profitierte von einem Abstimmungsfehler in der Schalker Hintermannschaft. Nach dem Seitenwechsel drehten die Badener das Spiel sogar komplett durch einen Treffer von Günther Herrmann (66.). Schalke mobilisierte in der Schlussphase alle Kräfte und kam durch eine Energieleistung von Manfred Kreuz in der 84. Minute noch zum verdienten Ausgleich. Tore: 1:0 Koslowski (15.), 1:1 Nedoschil (38.), 1:2 Herrmann (66.), 2:2 Kreuz (84.) 1. FC Nürnberg – Hertha BSC Berlin | 2:1 (1:0) Trainer: Rosn (Nürnberg) / Feng (Hertha) Der „Club“ wurde seiner Favoritenrolle im heimischen Stadion gerecht. Von Beginn an drückte Nürnberg die Berliner tief in die eigene Hälfte. Heinz Strehl erzielte nach schöner Vorarbeit von „Max“ Morlock das 1:0 (22.). Hertha BSC hielt jedoch mutig dagegen und kam durch einen Konter, abgeschlossen von Helmut Faeder, überraschend zum Ausgleich (58.). Die Nürnberger Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nur sechs Minuten später war es erneut Heinz Strehl, der per Kopf den 2:1-Siegtreffer markierte und den ersten Dreier der Saison sicherte. Tore: 1:0 Strehl (22.), 1:1 Faeder (58.), 2:1 Strehl (64.) SV Werder Bremen – ASK Vorwärts Ost-Berlin | 1:3 (0:1) Trainer: Korn (Bremen) / Kersch (Vorwärts) Eine handfeste Überraschung im Weserstadion! Der amtierende DDR-Meister ASK Vorwärts Ost-Berlin demonstrierte seine physische Stärke und taktische Disziplin. Schon früh markierte der torgefährliche Jürgen Nöldner (14.) die Führung für die Gäste. Bremen, mit Stars wie Willi Schröder in den Reihen, bemühte sich zwar um Spielkontrolle, biss sich aber an der Verteidigung um Gerhard Marotzke die Zähne aus. In der zweiten Halbzeit erhöhte Lothar Meyer nach einem blitzsauberen Konter auf 0:2. Zwar keimte nach dem Anschlusstreffer durch den Bremer Arnold Schütz (76.) noch einmal Hoffnung auf, doch Günter Hoge machte kurz vor Schluss mit dem 1:3 alles klar. Tore: 0:1 Nöldner (14.), 0:2 Meyer (55.), 1:2 Schütz (76.), 1:3 Hoge (88.) Rot-Weiß Oberhausen – 1. FC Köln | ausgefallen Trainer: Dudd (Oberhausen) / Sorg (Köln) Die Partie im Stadion Niederrhein musste aufgrund heftiger Regenfälle und Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Das Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Kölner um ihren Regisseur Hans Schäfer mussten unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Borussia Neunkirchen – Kickers Offenbach | 2:1 (1:0) Trainer: Pauls (Neunkirchen) / Ru-Loe (Offenbach) Im Ellenfeldstadion zeigten die Saarländer von Beginn an, dass sie in dieser Liga eine ernstzunehmende Kraft sind. Rudi Dörrenbächer brachte die Borussia in der 34. Minute durch einen platzierten Flachschuss in Führung. Die Kickers aus Offenbach, angeführt vom erfahrenen Hermann Nuber, drängten nach dem Wechsel auf den Ausgleich und wurden durch Siegfried Gast (62.) belohnt. Doch Neunkirchen hatte das letzte Wort: Der agile Günter Kuntz erzielte in der 78. Minute den Siegtreffer für die Hausherren. Tore: 1:0 Dörrenbächer (34.), 1:1 Gast (62.), 2:1 Kuntz (78.) Hamburger SV – Eintracht Frankfurt | 1:2 (1:1) Trainer: P. Thur (HSV) / Korb (Frankfurt) Das Spitzenspiel des Tages hielt, was es versprach. Der Hamburger SV startete furios und ging durch das Idol Uwe Seeler bereits in der 10. Minute in Führung. Frankfurt ließ sich jedoch nicht beirren und glich noch vor der Pause durch den schnellen Richard Kress aus (41.). In einer hart umkämpften zweiten Halbzeit war es schließlich Erwin Stein, der nach einer Ecke am höchsten stieg und den 1:2-Endstand für die Hessen markierte (73.). Tore: 1:0 Seeler (10.), 1:1 Kress (41.), 1:2 Stein (73.) Tabellenanalyse nach dem 1. Spieltag Der erste Spieltag der geamtdeutschen Bundesliga 1960/61 ist beendet (mit Ausnahme des Nachholspiels Oberhausen gegen Köln). Der ASK Vorwärts Ost-Berlin grüßt dank der besten Tordifferenz von der Spitze. Dahinter folgen punktgleich die anderen Sieger des Wochenendes. Die Liga präsentiert sich extrem ausgeglichen: Vier der sieben gewerteten Spiele endeten mit nur einem Tor Differenz oder Unentschieden.
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Juergen Ambrosius
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#5
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DFB--Pokal , Vorrunde , Spiele 1 bis 4
SSV 05 Reutlingen — 1. FC Saarbrücken 1:2 (Wolfgang Rixen — Adrian Thurow) In einem packenden Südwest-Duell an der Kreuzeiche zeigte der SSV Reutlingen unter Wolfgang Rixen eine kämpferisch tadellose Leistung. Reutlingen ging durch einen Geniestreich von Ulrich Biesinger früh in Führung (14.), der Saarbrückens Torwart Helmut Maklicza mit einem platzierten Flachschuss keine Chance ließ. Doch die Gäste aus dem Saarland, taktisch klug eingestellt von Adrian Thurow, bewahrten die Ruhe. Kurz vor der Pause war es Peter Krieger, der nach einer Ecke den Ausgleich markierte (41.). In der zweiten Halbzeit drückte Reutlingen auf den Sieg, doch ein Konter in der 78. Minute entschied die Partie: Werner Hesse vollendete eiskalt zum 1:2-Endstand und sicherte Saarbrücken den Einzug in die nächste Runde. SC Lokomotive Leipzig — FSV Mainz 05 0:2 (Detlef Kersching — Patrick Thurow) Das Aufeinandertreffen zwischen Ost und West im Bruno-Plache-Stadion endete mit einer Enttäuschung für die Leipziger Hausherren. Detlef Kerschings Elf fand gegen das dichte Mittelfeld der Mainzer kein Durchkommen. Patrick Thurow hatte seine „Nullfünfer“ defensiv perfekt organisiert. Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgte Albert Neunecker in der 56. Minute per Distanzschuss für die Mainzer Führung. Leipzig warf in der Schlussphase alles nach vorne, fing sich jedoch in der 88. Minute den entscheidenden Treffer durch Willi Jakobi. Mainz 05 feiert einen souveränen Auswärtssieg gegen den SC Lokomotive. VfB Stuttgart — 1. FC Kaiserslautern 3:2 n.V. (Achim Sorg — Christian Kuehn) Ein wahrer Pokalkrimi im Neckarstadion! Vor stimmungsvoller Kulisse schenkten sich die Teams von Achim Sorg und Christian Kuehn nichts. Der VfB startete furios durch ein Tor von Rolf Geiger (22.), doch die Pfälzer antworteten postwendend durch Heinrich Bauer (35.). Nach der Pause brachte Rolf Blessing die Stuttgarter erneut in Front (64.), ehe Kaiserslautern durch einen Kopfball von Werner Liebrich kurz vor Schluss (87.) die Verlängerung erzwang. Dort bewies der VfB den längeren Atem: In der 104. Minute war es erneut der überragende Rolf Geiger, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den 3:2-Sieg perfekt machte. SC Tasmania 1900 Berlin — 1. FC Nürnberg 1:2 (Florian Fenger — Dieter Rosner) Der Berliner Meister Tasmania forderte den großen „Club“ aus Nürnberg bis zum Äußersten. Die Mannschaft von Florian Fenger ging mutig in die Partie und belohnte sich in der 30. Minute durch Heinz Fischer, der die Berliner Führung erzielte. Nürnberg, unter Dieter Rosner sichtlich beeindruckt, brauchte bis zur zweiten Halbzeit, um ins Spiel zu finden. Legende Max Morlock übernahm schließlich die Initiative und glich in der 62. Minute aus. Als sich alles bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatte, schlug Heinz Strehl in der 85. Minute zu und traf zum 1:2. Ein knapper Arbeitssieg für den Favoriten aus Franken.
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Juergen Ambrosius
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