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#1
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völlig verspätete Eilmeldung der freien irren Presse:
Ir(r)e Pleite auf der ganzen Linie - nur Einer im Achtelfinale im Europacup Irre UEFA-Fünfjahreswertung weiter im freien Fall - die letzte Hoffnung ist Tralee Dynamoes Der Schreiber dieser Zeilen ist mit dem VfR Wormatia 08 Worms im Abstiegskampf der Bundesliga und mit den Arra Rovers im Abstiegskampf der irren 1. Liga angekommen, aber erstmal der Reihe nach: In der 2. Hauptrunde im "UEFA-Cup" empfing der letztjährige CL-Halbfinalist Peter Retzel mit Tralee Dynamoes den türkischen Vizemeister Goeztepe Izmir, die Spieler waren noch gezeichnet ob der Feierlichkeiten die anlässlich des Weiterkommen gegen die Schweden aus Stockholm. Die Trainingswoche war dementsprechend kurz, denn schon am Freitag empfing man die Türken zum Hinspiel. Man geriet gegen die extrem devensiv eingestellt Mannschaft von Stefan Desouki gleich in Rückstand, konnte jedoch noch vor der Pause durch einen 35 Meter Sonntagsschuss ausgleichen. In der zweiten Halbzeit drängte man auf den Sieg, der Treffer wollte jedoch nicht fallen. Dementsprechend reiste man mit wenig Hoffnung zum Rückspiel. Doch ob des reichlichen Kilkenny und Guinness Genusses blieb nur eine Hoffnung, auch hinten reinstellen und vorne hilft der einzige Antialkoholiker. Die Hoffnungen wurden größer als in der 13. Spielminute nach einem schönen Solo des einzigern Stürmers die Führung gelang, die 45.000 Zuschauer im pickepacke vollen Stadion verstummten sofort. In der Halbzeit waren meine Jungs schon platt verriet Peter Retzel in der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Meine Jungs gingen nur noch auf dem Zahnfleisch und versuchten die Führung über die Zeit zu retten". Es kam wie es kommen musste, in der 84. Spielminute war es soweit, eine Grätsche führte zum Elfmeter, der saß, mit 1:1 ging es in die Verlängerung. Als man sich schon das Elfmeterschießen ermauern wollte führte ein Konter des frisch eingewechselten Hoffnungsträgers aus der Jugend zum überraschenden 2:1 Siegtreffer. In der Pressekonferenz schwärmte Peter von der Moral der Truppe: "so sind wir letztes Jahr bis ins Halbfinale der CL vorgedrungen, ich kann es nur immer wiederholen, wir brauchen wohl diese Herausforderung und die knappen Dinger". In der 3. Hauptrunde mussten wir nach Litauen zu Kauno Jegeriai, dem Vizemeister mit Coach Jan Tulke. Sehr überraschend kam man nach dreitägiger Schiffsreise zu einer glänzenden Ausgangsposition fürs Rückspiel. Mit 3:1 (2:0) konnte man gewinnen. "Ein Elfmeter und zwei tolle Freistöße des Spielmachers brachte uns dem Achtelfinale ein großes Stück näher", verriet Peter Retzel nach dem Rückspiel. "Doch wir wären keine Irren würden wir es nicht noch einmal unnötig spannend machen". Bis zur Pause führte man mit 1:0 ein echtes Gurkentor war es, egal. Danach kam Hektik auf, als nach einem Hattrick der Litauer auf einmal 1:3 auf der Anzeigentafel stand, und die ersten Vorbereitungen für die Verlängerung waren schon getroffen als ein langer Freistoß an der völlig verdutzten Abwehrkette der Litauer vorbeisegelte und der jugendliche Wunderstürmer nur noch seinen "Wersching" hinhalten musste, der Rest war ein zehnminütiges Ballhalten in den eigenen Reihen, jetzt zahlte sich aus, dass diesmal die Gäste 3 Tage mit dem Schiff unterwegs waren. Im Achtelfinale sind wir froh, dass wir den luxembourgischen Meister von AS Colmarberg zuerst zu Hause emfangen dürfen, stellte Peter Retzel erleichert fest. Hier wollen wir endlich mal die Grundlage legen um entspannt am Sonntag in Luxembourg vielleicht sogar das Viertelfinale... Schnell ausgeträumt war der Traum von Frank Kersten, den CL-Titel mit dem FC Derry City zu verteiodigen. Die Gruppe ist schwer aber machbar hatte sich der Coach nach der Auslosung zufrieden gezeigt, außerdem ist es kein Wunschkonzert diese Königsklasse. Der fast „Tripple-Gewinner“ bekam es in der Woche der Hinspiele mit dem Excelsior FC Heppen, belgischer Vizemeister unter Trainer Roland Heppner zu tun. Und Coach Frank Kersten stöhnte in der Pressekonferenznach dem fulminanten 4:3 zum Auftakt: „als wäre das nicht genug die Gallier weggefegt zu haben“ muss man jetzt zu Agasfer Chisinau, dem Meister aus Moldawien mit Trainer Bastian Schulz. Nach diesem „Wahnsinn mit den Reisestrapazen“ quittierte man folgerichtig eine 1:3 Pleite, zum Abschluss eilte man zu Carola Brenkmann dem armenischen Meister FC Yegvard. Wenn wir nur gewusst hätten was diese Bustour für eine Strapaze bedeutet, hätten wir denen das Heimrecht mit einigen Fässern guten Fusel abgekauft. So wurde das 0:2 schöngeredet, dass man ja jetzt in den Rückspielen zweimal daheim und eine schöne kurze Schiffsreise nach Belgien hat, "da werden wir das schon richten" so das Originalzitat des Coaches. Alle Hoffnungen bergraben musste man beim Titelverteidiger der CL, dem FC Derry City noch lange nicht, denn das Rückspiel beim Excelsior FC Heppen wurde mit 2:1 gewonnen und das obwohl das Management eine Übernachtung im beschaulichen Heppenheim an der Bergstraße gebucht hatte. Eine glänzende Ausgangsposition für die beiden abschliessenden Heimspiele, denn die Gegner hatten die Ochsentour vor sich. Nach dem 1:1 gegen Agsfer Chisinau stand man gegen den FC Yegvard gewaltig unter Druck nur ein Sieg würde das Achtelfinale bringen. Nach dem 1:1 zur Halbzeit stürmte man direkt ins Verderben, externe Hilfe konnte man nicht erwarten "man muss die eigenen Spiele gewinnen" resümierte ein völlig konsternierter Frank Kersten, "das war wohl ein Satz mit x". Gut, dass man in diesem Jahr nur 2,91 Punkte zu verteidigen hat… Schau mer mal würde unser Kaiser, soviel Zeit muss sein, der 1974 in Bad Malente aus dem Fenster gestiegen ist und vom Bundestrainer Helmut Schön, von dem der Schreiber dieser Zeilen damals in Worms beim Oberligapunktspiel Wormatia Worms - Eintracht Trier ein Autogramm bekam, später nach USA geflüchtete Vizemeister und dann zum epischen Millionen Spenden Verschwindenlassenden für die WM 2006 und trotzdem isser und bleibt er unser Fußballkaiser, sagen. __________________
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Clemens Thamm
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sofortige Eilmeldung der freien irren Presse:
Der letzte Mohikaner erreicht das Viertelfinale im UEFA-Pokal Die Hoffnung lebt Dank Tralee Dynamoes Der Schreiber dieser Zeilen ist mit den Arra Rovers im Abstiegskampf der irren 1. Liga angekommen, aber erstmal der Reihe nach: Im Achtelfinale des UEFA-Cups empfing Peter Retzel mit seinem Team den luxembourgischen Meister von AS Colmarberg zuerst zu Hause. Das Stadion war seit Tagen ausverkauft doch viele Heimfans sind noch durch die Champions Legaue verwöhnt und so verkauften Zuschauer ihre Eintrittskarten an die zahlreich mitgereisten Gäste, von denen etwa 50-70 den weiten Weg auf unsere schöne grüne Insel angetreten hatten. Das Viertelfinale war das erklärte Ziel unserer irren Truppe. Ein Abwehrfehler führte nach 19 Minuten zum 0:1. Im Anschluss an einen Eckball sauste der heimische Torwart unter dem Ball durch, der in einer Bogenlampe zum 0:1 ins Eck geköpft wurde. 0:2 nach nur 34 Soielminuten, ein Desaster kündigte sich an. Das Ergebnis konnte man in die Halbzeit bringen. Was Coach Peter Retzel seiner Truppe gesagt hat blieb sein Geheimnis, aber sie kamen völlig verwandelt aus der Selbigen. Nach nur 4 Minuten der Anschlusstreffer nach einen sehenswerten ticki-Tacka-Kombination wurde der Mittelfeldregiseur freigespielt und traf ins Kreuzeck. Eckball um Eckball wurden herausgespielt und einer war es dann: in der 70. Spielminute stand nach einer Kopfballablage wieder der jugendliche Wunderstürmer völlig frei und schob das Ding zum Ausgleich ins lange Eck. Der Sturmlauf der zweiten Halbzeit wurde in der 84. Spielminute mit dem 3:2 belohnt, eine scharfe Falnke von links ließ der Torwart der Gäste fallen und wieder stand jemand goldrichtig und schoss zum 3:2 in die Maschen, der Rest war Feiern bis der Arzt kommt, so wurde der Manager von der freien Irren Presse zitiert. Zum Rückspiel reiste man extra rechtzeitig bereits am Donnerstag an um sich an die trockene heiße Septemberluft auf dem Festland zu gewöhnen. Im Spiel sorgte man gleich für klare Verhältnisse und lag zur Halbzeit mit 2:0 in Front. Doch was jetzt kam lässte den Schluss zu, dass man dem ein oder anderen Guinness berits in der Halbzeitpause zusprach, denn innerhalb von 15 Minuten stand es 2:2. Am Ende zittere man sich über die Runden, "puh geschafft" sagte ein erleichterter Trainer in der Pressekonferenz nach dem Spiel, "jetzt wollen wir natürlich auch ins Halbfinale". Mal sehen was unser Ex-Kaiser und Vizemeister dazu sagt, der mit seinem Club im Moment auf Platz drei liegt.
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Clemens Thamm
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sofortige Eilmeldung der freien irren Presse:
Der letzte Mohikaner erreicht - wie jedes Jahr - das Halbfinale im UEFA-Pokal Die Hoffnung lebt Dank Tralee Dynamoes Der Schreiber dieser Zeilen, der sich mit den Arra Rovers aus dem Abstiegskampf der irren 1. Liga verabschiedet hat konnte ermitteln, aber erstmal der Reihe nach: Im Viertelfinale des UEFA-Cups musste Peter Retzel die weite und beschwerliche Seereise über die Ostsee nach Stettin auf sich nehmen um sich dann mit dem Bus - alle mit Masken - in 36 stündiger Fahrt nach Georgien durchzuschlagen. Viermal musste man zu horrenden Dieselpreisen nachtanken, als endlich 89 Minuten vor Anpfiff die Hauptstadt Tiblissi erreicht wurde, wo man sofort von einer Polizeieskorte ins Stadion gebracht wurde. Die Offiziellen der UEFA waren sichtlich erleichtert, dass der Gegner doch noch kommt. Man muss zwar eine Strafe in Kauf nehmen, weil man weniger als 90 Minuten vor Anpfiff eintraf, aber sei es drum... Die Geschichte des Hinspieles ist schnell erzählt man lag mit 0:1 in Rückstand als ein genialer indierekter Freistoß vom Pfosten dem TW an den Rücken sprang um dann am 5-Meterraum herumzuliegen wo unser Jundspieler nichts anderes zu tun hatte als ihn über die Linie zu drücken. Zwar kassierte man in der 75. Minute noch das 1:2 aber frohen Mutes reiste man nach Hause: "dieses Ergebnis lässt uns alle Möglichkeiten für das Rückspiel, sie werden einen Sturmlauf erleben". Und den sahen die 9.273 Zuschauer dann auch, zwar hielt die Betonabwehr von Lokomotiwi Tiblissi stand, aber nur bis zur 84. Minute als aus dem Hintergrund Keane schießten musste, Keane schoß und traf zum entscheidenden 1:0. Die Zuschauer lagen sich in den Armen, sie feierten wie ausgelassen bis in die Morgenstunden floss Guinness und Kelkenny in Strömen. Freibier für alle sonst gibts Krawalle tönte es aus der Kabine und der Trainer musste eine Bierdusche während der Presskonferenz über sich ergehen lassen. "Was macht man nicht alles fürs Halbfinale im Europacup" wurde Peter Retzel zitiert. Mal sehen was unser Ex-Kaiser und Vizemeister dazu sagt, der mit seinem Club im Moment auf Platz vier liegt und um die CL bangen muss. Schließlich zieht "Eisern Union" einsam seine Kreise in der Bundesliga, genau wie der HSV und die 98er in der "Zwoten".
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Clemens Thamm
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