In einem historischen Finale im Stade de France krönte sich Chile unter dem deutschen Taktikfuchs Dirk Pipp zum sensationellen Rugby-Weltmeister 2024.
In einer Partie, die als Duell der "Exoten" in die Geschichte eingehen wird, besiegten die „Condores“ die favorisierten Fidschianer von Coach Wolfgang Rixen deutlich mit 41:23.
Der Spielverlauf: Disziplin schlägt Magie
Von Beginn an setzten die Chilenen auf eine gnadenlose Defensive und ein präzises Kickspiel. Während Fidschi unter Rixen versuchte, das gewohnt spektakuläre Offensivspiel aufzuziehen, bestrafte Chile jeden kleinsten Fehler.
Halbzeitstand: 17:13 – Fidschi glänzte zwar durch zwei artistische Versuche über die Außenbahnen, doch Pipps Team blieb durch die punktgenaue Trittfrequenz ihres Fly-Halfs und ein kraftvolles Paket im Spiel.
Die Entscheidung:
Nach der Pause kippte die Partie endgültig. Ein Doppelschlag durch die chilenische Hintermannschaft nach zwei Ballverlusten der „Flying Fijians“ sorgte für einen 31:16-Vorsprung. Rixens Team fand gegen das chilenische Bollwerk kein Durchkommen mehr.
Pipps Geniestreich vs. Rixens Verzweiflung
In der 72. Minute machte Chile mit einem finalen Versuch nach einer Gasse den Sack zu. Dirk Pipp, der das Team innerhalb kürzester Zeit zu einer physischen Macht geformt hatte, wurde von seinen Spielern noch vor Abpfiff gefeiert. Wolfgang Rixen hingegen musste anerkennen, dass die chilenische Effizienz an diesem Tag die fidschianische Spielfreude schlichtweg erstickte.
Endstand: 41:23 (17:13)
Punkte für Chile: 4 Tries, 3 Conversions, 5 Penalties.
Punkte für Fidschi: 3 Tries, 1 Conversion, 2 Penalties.
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Juergen Ambrosius SC Auwel-Holt | Kreisstaffel 83 | 14. Platz | AEK Larnaca | Zypern 1.Liga | 15. Platz |
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