Eigentlich ist schon alles gesagt, was für und gegen das Einfordern von Punktabzügen spricht. Es fehlt nur noch meine Haltung dazu.
Da schon Stefan früher, genau wie Gerd jetzt, meiner Bitte, mich aus privaten Gründen vornehmlich in Auswärtsspielen einzusetzen, nachgekommen ist bzw. nachkommt, bin ich in der Position, dass ich von Punktabzügen praktisch nie betroffen sein kann, sondern so gut wie immer nur profitieren könnte (wer nicht einlädt, kann auch nicht zu spät dran sein

). Daher sollte bei der Entscheidungsfindung meiner Meinung vielleicht nicht zu viel Gewicht beigemessen werden.
Grundsätzlich geht es mir hier in erster Linie um das Spielen. Soll heißen: wenn ein Match stattfindet, sollte es einfach normal gewertet werden. Hauptsache, es wird gespielt. Wofür eine Strafe? Wegen der paar Klicks zusätzlich und zwei, drei Minuten Mehraufwand, die ich habe? Ganz ehrlich: Wenn ich eines Tages soweit gekommen sein sollte, dies nicht auf mich nehmen zu können (vor allem, da ich ja den Grund der Nichteinladung nicht kenne), dann werde ich mir die Frage stellen, ob Spielen überhaupt eine adäquate Freizeitbeschäftigung für mich darstellt. - Mal anders herum gefragt: Was soll denn mit so einer Strafe erreicht werden? Zumindest mal in meinem Alter geht der Effekt als erzieherische Maßnahme oder Vermittlung von sozialem Verhalten gegen Null.
Zum Einfordern von Punktabzügen durch andere Teams nur soviel: Wenn man es anderswo nötig hat, derartige kleine Vorteile einzufordern, dann hat man dort mein Mitgefühl. Vielleicht geht es aber auch nur "ums Prinzip". Dann stehe ich allerdings auf verlorenem Posten: Gegen das deutsche Kleinbürgertum ist noch immer kein Kraut gewachsen.