Dass einige Spieler *absichtlich* nicht tippen, um auf bessere Spiele zu hoffen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das wäre ja absurd, weil ja auch der Gegner am nächsten WE dann bessere Spiele zum Tippen bekommen würde... Aus meiner langen Zeit als Spielleiter (inzwischen gut 9 Jahre) weiß ich, dass einige Spieler nicht ganz so hm, sagen wir mal: gewissenhaft tippen (bzw. aus verschiedenen Gründen tippen können) und es mit dem Einladen nicht so genau nehmen. In der NEL und im Viking-Cup kenne ich meine "Pappenheimer" inzwischen.
Konkret zu den beiden angesprochenen: ich befürchte, Michael Jersabek hat es immer noch nicht mitbekommen, dass er im Euro-Cup mitspielt... und Stefan Reiff hat ja letzte Woche am Freitag morgen um 4 Uhr (!) noch eingeladen - in diesem Fall sollte man auch bedenken, dass Donnerstag ein Feiertag war... Beide sind mir auch nicht als notorische Nichttipper bekannt - und ich führe Buch (bzw. die Datenbank kann Infos liefern).
Grundsätzlich will ich die Regeln auch nicht unnötig verschärfen. Aber gewisse Fälle müssen wohl mal konkretisiert werden, damit es transparenter wird. Klar ist es knapp, noch gegenzutippen, wenn man z.B. erst am Freitag morgen eine Einladung bekommt, aber ja nicht unmöglich. Aber ich erlaube ja grundsätzlich auch dem Gegner, rechtzeitig einzuladen! Ja... jetzt kann wieder das Argument kommen, dass man als Eingeladener mehr Zeit hat, auf aktuelle Entwicklungen (Trainerentlassung, Verletzungen, ...) zu reagieren. Aber echt jetzt? Ruiniert einem das das ganze Spiel?
Deinen Protest habe ich zur Kenntnis genommen.